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Branchen-News Meldung:

6. September 2018


Die neue Fujifilm X-T3 ist nicht nur schneller geworden, sondern bietet auch profesionelle Videofunktionen.

Neue spiegellose Systemkamera Fujifilm X-T3

Mit der neuen Systemkamera X-T3 stellt Fujifilm das erste Modell der vierten Generation der X-Serie vor. In der Kamera steckt der neue X Trans CMOS 4 Sensor (APS-C), auf dessen Oberfläche sich im Vergleich zu anderen Modellen die vierfache Anzahl von Phasendetektionspixeln befindet. Auch in Sachen Video soll die X-T3 Maßstäbe setzen: sie ist nach Angaben von Fujifilm die weltweit erste spiegellose Systemkamera, die auf der internen SD-Karte 4K/60P 4:2:0 10Bit aufnehmen kann.


Der neue Sensor hat eine Auflösung von 26,1 Megapixeln; der Arbeitsbereich des schnellen Autofokus wurde auf -3 EV erweitert, das entspricht etwa der Helligkeit von Kerzenlicht. Die Lichtempfindlichkeit kann im Bereich von ISO 160-12.800 eingestellt und auf ISO 80 nach unten bzw. bis zu ISO 51.200 nach oben erweitert werden.

Bei der Verarbeitung der Bilddaten macht Fujifilm Tempo: Mit vier CPU-Einheiten erreicht der neue X Prozessor 4 eine Geschwindigkeit, die etwa dreimal so hoch ist wie bei aktuellen Modellen. Das beschleunigt auch den Autofokus, der mit 2,16 Millionen Phasendetektionspixeln, die über die gesamte Sensorfläche verteilt sind, automatisch Gesichter und Augen erkennt. Die Schärfenachführung wurde nochmals beschleunigt, die Serienbildgeschwindigkeit erreicht bis zu 30 Bilder/Sek. Eine Bildwiederholrate von 60 Bilder/Sek. verhindert dabei Blackouts im Live-View-Modus. Im Gegensatz zu aktuellen Modellen erfordert die Serienaufnahme von 11 Bildern pro Sekunde mit dem mechanischen Verschluss nicht mehr den optionalen Batteriegriff.

Die Bildkontrolle erfolgt über ein drei Zoll großes, berührungsempfindliches TFT-Display oder den OLED Sucher mit 3,69 Millionen Bildpunkten und Vergrößerungsfaktor 0,75. Letzterer gibt mit einer Reaktionszeit von nur 0,005 Sekunden und einer schnellen Bildwiederholrate von 100 Bildern/Sek. Bewegungen besonders flüssig wieder. Die X-T3 bietet die neue Funktion Pre-Aufnahme, bei der die Kamera mit einer Geschwindigkeit von ca. 20 Bildern/Sek. (Bildausschnitt 16,6 MP, Cropfaktor 1,25) zu fotografieren beginnt, sobald der Auslöser halb gedrückt wird.

Als einzige Systemkamera ihrer Klasse kann die Fujifilm X-T3 auf der internen SD-Karte 4K Video/60p mit 4:2:0 10Bit aufnehmen und die Signale über HDMI ausgeben. Dabei werden die Videoformate H.264/MPEG-4 AVC sowie H.265/HEVC (für größere Datenkompression) unterstützt. Dies ermöglicht die Verwendung von hohen 200 Mbps Bitraten bei der Aufnahme von 4K/60P 4:2:0 10bit sowie die simultane HDMI-Ausgabe während der Aufnahme. Für die Komprimierung stehen ALL-Intra (Aufzeichnung mit mit 400 Mbps) und Long GOP zur Verfügung.

Dank der hohen Geschwindigkeit des Sensors werden 4K/60P-Videos in 17ms ausgelesen. Die durch die Kamera unterstützte Farbtiefe von 10 Bit erhöht die Menge möglicher Farbinformationen im Vergleich zu 8 Bit um das 64-fache. Der Dynamikbereich umfasst ca. 12 Blendenstufen.

Die neue Funktion 4K Interframe Rauschminderung reduziert das Bildrauschen nach Angaben von Fujifilm um das Äquivalent von etwa zwei Blendenstufen. Zudem indentifiziert der neue Verarbeitungsprozess, bei dem die Daten von benachbarten Einzelbildern verglichen werden, Störsignale besser, um sie wirksamer unterdrücken zu können. Die Mindestempfindlichkeit für die Aufnahme von F-Log- und DR400%-Material wurde von ISO800 bei aktuellen Modellen auf ISO640 verringert.

Nach einer Firmware-Aktualisierung wird die X-T3 ab Ende 2018 auf HDR-Videos im Hybrid Log Gamma Format (HLG) aufnehmen können und in der Lage sein, Filmsimulation und F-Log-Material gleichzeitig auszugeben.

Die Fujifilm X-T3 übernimmt die wesentlichen Designmerkmale des Vorgängermodells X-T2, z. B. die Positionierung der Einstellräder auf der Oberseite, die zentrale Position des Suchers und den komfortablen Griff. Bei der Bedienung gibt es Fortschritte: So ist der Dioptrienausgleich beim Sucher nun arretierbar, das berührungsempfindliche Display bietet höhere Kontrast und bessere Übersicht durch einen größerem Betrachtungswinkel. Die für die Videoaufzeichnung erforderlichef Anschlüsse wie Kopfhörerbuchse, Mikrofon-Eingang und HDMI-Ausgang befinden sich nun direkt im Kameragehäuse, ihre Abdeckung ist abnehmbar, was sich besonders beim Einsatz eines Rigs als praktisch erweist. Das USB-Terminal unterstützt den USB-Typ-C (USB3.1 Gen1) ein externer Akku kann angeschlossen werden.

Due Fujifilm X-T3 ist ab 20. September in schwarz oder silber für 1.499,- Euro (UVP Gehäuse) bzw. 1.899 Euro (UVP mit Fujinon XF18-55mm F2.8-4 R LM OIS) erhältlich. Als Zubehör bietet Fujuifilm den vertikalen Batteriegriff VG-XT3, die Ledertasche BLC-XT3, den Fernauslöser RR-100 sowie den Cover-Kit CVR-XT3 mit Abdeckungen für verschiedene Anschlüsse an.

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